Die Empfänger-IBAN ist für eine SEPA-Überweisung nicht gültig
Wenn `Payment means type code` (BT-81) den Wert 58 (SEPA-Überweisung) hat, muss `Payment account identifier` (BT-84) eine korrekte IBAN sein — Form und Prüfziffer.
Nur der Aussteller kennt diesen Wert: Factlint meldet ihn und erfindet ihn niemals. Testen Sie Ihre Rechnung, um zu erfahren, ob sie betroffen ist.
Warum dieser Fehler auftritt
Die Regel rechnet die Prüfziffer nach, sie begnügt sich nicht mit der Form. Sie fängt also den Zahlendreher in einer von Hand erfassten IBAN ab, den sonst nichts vor der Rücklastschrift entdeckt. Darstellende Leerzeichen werden vor der Prüfung ignoriert: es scheitert nie an der Formatierung.
So beheben Sie ihn
Korrigieren Sie die IBAN in Ihren Bankstammdaten. Factlint schreibt sie nie, auch nicht auf ausdrückliche Angabe: die IBAN ist namentlich ein Betragsfeld (Regel 1), und eine automatische Korrektur von Zahlungsverbindungen ist genau die Schreiboperation, die ein Betrüger auszulösen versuchen würde.
Vom Regelwerk zurückgegebene Schwere
Das XRechnung-Paket stuft diese Regel als `warning` ein — eine zweifelhafte IBAN hindert das Dokument nicht daran, formal konform zu sein. Eine Warnung im Prüfumfang schließt das Urteil „konform“ dennoch aus: die Rechnung geht bestenfalls als `needs_input` heraus. Und die Bank wird keine Warnung ausgeben.