Katalog der Fehlercodes
Jeder im Objekt errors[] zurückgegebene Code verweist auf eine Seite, die die geprüfte Regel und den Lösungsweg darlegt.
Die Beziehung der eingebetteten Datei ist falsch
`AFRelationship` muss für die Profile MINIMUM und BASIC WL den Wert `Data` haben und für die vollständigen Profile den Wert `Alternative`.
Die Kennung der Spezifikation fehlt
Die Rechnung muss die URN des Profils angeben, dem sie entspricht, in `ram:GuidelineSpecifiedDocumentContextParameter/ram:ID`.
Die Rechnungsnummer fehlt
Jede Rechnung muss eine eindeutige Kennung tragen (BT-1).
Der Bruttobetrag entspricht nicht dem Nettobetrag zuzüglich Umsatzsteuer
Der Gesamtbetrag einschließlich Umsatzsteuer (BT-112) muss exakt der Gesamtsumme ohne Umsatzsteuer (BT-109) zuzüglich des Gesamtbetrags der Umsatzsteuer (BT-110) entsprechen.
Die Zahlungsbedingungen fehlen
Eine XRechnung muss die Gruppe `PAYMENT INSTRUCTIONS` (BG-16) tragen, mindestens also den Code des Zahlungsmittels (BT-81).
Die Lieferstadt fehlt
Das Element `Deliver to city` (BT-77) muss übermittelt werden, sobald die Gruppe `DELIVER TO ADDRESS` (BG-15) vorhanden ist.
Die Postleitzahl der Lieferanschrift fehlt
Das Element `Deliver to post code` (BT-78) muss übermittelt werden, sobald die Gruppe `DELIVER TO ADDRESS` (BG-15) vorhanden ist.
Der Umsatzsteuersatz der Kategorie fehlt
Das Element `VAT category rate` (BT-119) muss in jeder USt-Aufschlüsselung übermittelt werden.
Die Käuferreferenz fehlt
Das Element `Buyer reference` (BT-10) muss übermittelt werden. In der deutschen öffentlichen Verwaltung ist das die *Leitweg-ID* der empfangenden Stelle.
Es wird keine Steueridentifikation des Verkäufers übermittelt
Sobald eine Umsatzsteuerkategorie S, Z, E, AE, K, G, L oder M verwendet wird, muss mindestens eines der Elemente `Seller VAT identifier` (BT-31), `Seller tax registration identifier` (BT-32) oder die Gruppe `SELLER TAX REPRESENTATIVE PARTY` (BG-11) übermittelt werden.
Der Rechnungstyp-Code steht nicht in der erwarteten Liste
`Invoice type code` (BT-3) sollte den Wert 326, 380, 381, 384, 389, 875, 876 oder 877 aus der Liste UNTDID 1001 haben.
Die Skontobedingungen folgen nicht der erwarteten Form
Skontozeilen in `Payment terms` (BT-20) müssen der Form `#SKONTO#TAGE=n#PROZENT=n.nn#` folgen, eine Zeile je Bedingung, jede beginnend mit `#`.
Die Empfänger-IBAN ist für eine SEPA-Überweisung nicht gültig
Wenn `Payment means type code` (BT-81) den Wert 58 (SEPA-Überweisung) hat, muss `Payment account identifier` (BT-84) eine korrekte IBAN sein — Form und Prüfziffer.
Der Ansprechpartner des Verkäufers fehlt
Die Gruppe `SELLER CONTACT` (BG-6) muss übermittelt werden.
Die Zahler-IBAN ist für eine SEPA-Lastschrift nicht gültig
Wenn `Payment means type code` (BT-81) den Wert 59 (SEPA-Lastschrift) hat, muss `Debited account identifier` (BT-91) eine korrekte IBAN sein.
Die Kennung der Spezifikation ist nicht die von XRechnung
`Specification identifier` (BT-24) sollte die URN des XRechnung-Standards tragen: die CIUS, ihre Erweiterung oder das CVD-Profil.
Zwei Anhänge tragen denselben Dateinamen
Das Attribut `filename` jedes eingebetteten Anhangs muss im Dokument eindeutig sein.
Eine Überweisung wird angekündigt, ohne Überweisungsdaten
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Überweisung ankündigt (30 oder 58), muss die Gruppe `CREDIT TRANSFER` (BG-17) übermittelt werden.
Eine Überweisung wird angekündigt, mit Daten eines anderen Zahlungsmittels
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Überweisung ankündigt (30 oder 58), dürfen die Gruppen `PAYMENT CARD INFORMATION` (BG-18) und `DIRECT DEBIT` (BG-19) nicht übermittelt werden.
Eine Kartenzahlung wird angekündigt, ohne Kartendaten
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Karte ankündigt (48, 54 oder 55), muss die Gruppe `PAYMENT CARD INFORMATION` (BG-18) übermittelt werden, und zwar genau einmal.
Eine Kartenzahlung wird angekündigt, mit Daten eines anderen Zahlungsmittels
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Karte ankündigt (48, 54 oder 55), dürfen die Gruppen `CREDIT TRANSFER` (BG-17) und `DIRECT DEBIT` (BG-19) nicht übermittelt werden.
Eine Lastschrift wird angekündigt, ohne Mandat
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Lastschrift ankündigt (59), muss die Gruppe `DIRECT DEBIT` (BG-19) übermittelt werden, und zwar genau einmal.
Eine Lastschrift wird angekündigt, mit Daten eines anderen Zahlungsmittels
Wenn `Payment means type code` (BT-81) eine Lastschrift ankündigt (59), dürfen die Gruppen `CREDIT TRANSFER` (BG-17) und `PAYMENT CARD INFORMATION` (BG-18) nicht übermittelt werden.
Eine Rechnungskorrektur verweist nicht auf die ursprüngliche Rechnung
Wenn `Invoice type code` (BT-3) den Wert 384 (Rechnungskorrektur) hat, sollte die Gruppe `PRECEDING INVOICE REFERENCE` (BG-3) mindestens einmal vorhanden sein.
Die Telefonnummer des Verkäuferkontakts enthält zu wenige Ziffern
`Seller contact telephone number` (BT-42) sollte mindestens drei Ziffern enthalten.
Die E-Mail-Adresse des Verkäuferkontakts ist fehlerhaft aufgebaut
`Seller contact email address` (BT-43) sollte genau ein At-Zeichen enthalten, umgeben von mindestens zwei Zeichen auf jeder Seite, und eine punktierte Domain ohne führenden oder abschließenden Punkt.
Der Ort des Verkäufers fehlt
Das Element `Seller city` (BT-37) muss übermittelt werden.
Die Gläubiger-Identifikationsnummer des Lastschriftmandats fehlt
Wenn die Gruppe `DIRECT DEBIT` (BG-19) vorhanden ist, muss `Bank assigned creditor identifier` (BT-90) übermittelt werden.
Das belastete Konto des Lastschriftmandats fehlt
Wenn die Gruppe `DIRECT DEBIT` (BG-19) vorhanden ist, muss `Debited account identifier` (BT-91) übermittelt werden.
Die Postleitzahl des Verkäufers fehlt
Das Element `Seller post code` (BT-38) muss übermittelt werden.
Der Name des Verkäuferkontakts fehlt
Das Element `Seller contact point` (BT-41) muss übermittelt werden: ein Personen- oder ein Abteilungsname.
Die Telefonnummer des Verkäuferkontakts fehlt
Das Element `Seller contact telephone number` (BT-42) muss übermittelt werden.
Die E-Mail-Adresse des Verkäuferkontakts fehlt
Das Element `Seller contact email address` (BT-43) muss übermittelt werden.
Der Ort des Käufers fehlt
Das Element `Buyer city` (BT-52) muss übermittelt werden.
Die Postleitzahl des Käufers fehlt
Das Element `Buyer post code` (BT-53) muss übermittelt werden.
Das Zahlungsmittel wird im Profil EXTENDED-CTC-FR erwartet
Das erweiterte Profil des französischen Kerns erwartet ein in der Rechnung eingetragenes Zahlungsmittel.
Die SIREN-Nummer des Verkäufers fehlt oder ist fehlerhaft aufgebaut
Die Rechtsträgerkennung des Verkäufers muss eine SIREN-Nummer aus genau neun Ziffern sein.
Die elektronische Adresse des Käufers fehlt
BT-49 trägt die elektronische Adresse des Käufers, über die die Rechnung an seine Plattform geleitet wird.
Die elektronische Adresse des Verkäufers fehlt
BT-34 trägt die elektronische Adresse des Verkäufers, das Gegenstück zu BT-49.
Die Bemessungsgrundlage je Kategorie passt nicht zu den Positionen
Für jeden Umsatzsteuersatz muss die in der Aufschlüsselung angegebene Bemessungsgrundlage der Summe der Nettobeträge der Positionen mit diesem Satz entsprechen.
Der Verweis auf das externe Dokument ist keine absolute URL
`External document location` (BT-124) muss eine absolute URL mit gültigem Schema sein.
Die Preisbezugsmenge unterscheidet sich zwischen Brutto- und Nettopreis
Wenn `Item price base quantity` (BT-149) sowohl beim Brutto- als auch beim Nettopreis steht, müssen beide Werte identisch sein — Maßeinheit eingeschlossen.
Der Währungscode steht nicht in Großbuchstaben
Währungscodes nach ISO 4217 stehen in Großbuchstaben.
Das Datumsformat entspricht nicht dem erwarteten Format
Daten in CII-Syntax werden im Format 102 erwartet (`20260801`), nicht im erweiterten ISO-Format.
Das Dezimaltrennzeichen ist ein Komma
Beträge müssen den Punkt als Dezimaltrennzeichen verwenden.
Der Container ist kein gültiges PDF/A-3
Eine Factur-X-Rechnung ist ein XML, eingebettet in einen PDF/A-3-Container. Scheitert der Container an der PDF/A-Prüfung, ist das Dokument nicht konform — auch wenn das transportierte XML richtig ist.
Eine Schrift ist nicht in das PDF eingebettet
Alle Schriften müssen eingebettet sein, auch die vierzehn Standardschriften des PDF.
Das Ausgabe-Farbprofil fehlt
Ein PDF/A-3 muss einen OutputIntent mit einem ICC-Profil angeben — für eine Rechnung in der Praxis sRGB.
Der Geschäftsprozess ist nicht angegeben
`Business process type` (BT-23) muss übermittelt werden. Das XRechnung-Paket übernimmt hier eine Regel der Peppol-CIUS, die es einbettet.
Die Währung der Umsatzsteuerbuchung ist dieselbe wie die der Rechnung
`VAT accounting currency code` (BT-6) muss, wenn er vorhanden ist, von `Invoice currency code` (BT-5) abweichen.
Die elektronische Adresse des Käufers fehlt
`Buyer electronic address` (BT-49) muss übermittelt werden, samt seinem Kennungsschema.
Die elektronische Adresse des Verkäufers fehlt
`Seller electronic address` (BT-34) muss übermittelt werden, samt seinem Kennungsschema.
Der Betrag eines Nachlasses oder einer Gebühr passt nicht zu Grundlage und Prozentsatz
Trägt ein Nachlass oder eine Gebühr sowohl eine Grundlage als auch einen Prozentsatz, muss der Betrag gleich Grundlage × Prozentsatz ÷ 100 sein.
Ein prozentualer Nachlass oder eine prozentuale Gebühr hat keine Grundlage
Die Grundlage muss übermittelt werden, sobald ein Prozentsatz für Nachlass oder Gebühr übermittelt wird.
Ein Nachlass oder eine Gebühr mit Grundlage hat keinen Prozentsatz
Der Prozentsatz muss übermittelt werden, sobald eine Grundlage für Nachlass oder Gebühr übermittelt wird.
Der Nachlass- oder Gebührenindikator ist weder „true“ noch „false“
`ChargeIndicator` muss exakt `true` oder `false` lauten. Dieser Code wird bei UBL-Dokumenten zurückgegeben; in CII tragen dieselben Prüfungen die Codes `PEPPOL-EN16931-R043-1` und `PEPPOL-EN16931-R043-2`.
Der Nachlass- oder Gebührenindikator des Dokuments ist weder „true“ noch „false“
In CII-Syntax muss `ram:ChargeIndicator/udt:Indicator` bei Nachlässen und Gebühren auf Dokument- oder Positionsebene exakt `true` oder `false` lauten.
Der Indikator des auf den Preis angewandten Nachlasses ist weder „true“ noch „false“
In CII-Syntax muss `ram:ChargeIndicator/udt:Indicator` bei den auf den Preis angewandten Nachlässen (`AppliedTradeAllowanceCharge`) exakt `true` oder `false` lauten.
Auf Preisebene wird ein Aufschlag angewandt
Auf Preisebene ist nur ein Nachlass zulässig: `ChargeIndicator` muss dort `false` lauten.
Der Nettopreis entspricht nicht dem Bruttopreis abzüglich des Nachlasses
Wird ein Bruttopreis übermittelt, muss `Item net price` (BT-146) dem Bruttopreis abzüglich des auf den Preis angewandten Nachlassbetrags entsprechen.
Mehrere Umsatzsteuersummen sind in der Rechnungswährung angegeben
Es darf nur einen Gesamtbetrag der Umsatzsteuer (BT-110) in der Rechnungswährung geben.
Die Umsatzsteuersumme in der Buchungswährung fehlt oder ist doppelt
Ist `VAT accounting currency code` (BT-6) vorhanden, muss es genau einen Gesamtbetrag der Umsatzsteuer (BT-111) in dieser Währung geben; fehlt er, keinen.
Die beiden Umsatzsteuersummen haben nicht dasselbe Vorzeichen
Der Gesamtbetrag der Umsatzsteuer (BT-110) und sein Gegenstück in der Buchungswährung (BT-111) müssen dasselbe Vorzeichen tragen.
Die Mandatsreferenz der Lastschrift fehlt
`Mandate reference identifier` (BT-89) muss übermittelt werden, wenn das Zahlungsmittel eine Lastschrift ist (49 oder 59).
Ein auf Positionsebene referenziertes Dokument ist keine Objektkennung der Position
Auf einer Rechnungsposition ist `Additional referenced document` nur mit dem Typcode 130 zulässig — der Objektkennung der Position (BT-128).
Der Zeitraum einer Position beginnt vor dem Abrechnungszeitraum
`Invoice line period start date` (BT-134) muss in den im Kopf angegebenen Abrechnungszeitraum fallen (BT-73).
Der Zeitraum einer Position endet nach dem Abrechnungszeitraum
`Invoice line period end date` (BT-135) muss in den im Kopf angegebenen Abrechnungszeitraum fallen (BT-74).
Der Nettobetrag einer Position entspricht nicht seiner Berechnung
`Invoice line net amount` (BT-131) muss gleich Menge × (Nettopreis ÷ Preisbezugsmenge) sein, zuzüglich der Gebühren und abzüglich der Nachlässe der Position.
Die Preisbezugsmenge ist nicht echt positiv
`Item price base quantity` (BT-149) muss eine Zahl echt größer als null sein.
Die Einheit der Preisbezugsmenge weicht von der der berechneten Menge ab
`Item price base quantity unit of measure` (BT-150) muss dieselbe Einheit sein wie die der berechneten Menge (BT-130).
Das Profil MINIMUM genügt den Anforderungen der französischen Reform nicht
Das Profil MINIMUM führt nicht genug strukturierte Daten für die französische elektronische Rechnungsstellung.
Das Attribut schemeID fehlt an einer Kennung
Typisierte Kennungen müssen ihr Schema tragen: `VA` an einer Umsatzsteuerkennung, `0088` an einer GLN.
Das im XMP angegebene Profil weicht von dem des XML ab
`fx:ConformanceLevel` in den XMP-Metadaten des PDF muss der im eingebetteten XML angegebenen Profil-URN entsprechen.